Grüne Glühbirnen für Indien
01.02.2012 von Allianz SE
Allianz hilft dabei 8,5 Millionen Glühbirnen in indischen Haushalten auszuwechseln. Das Projekt zur energieeffizienten Beleuchtung leistet einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung des Energieverbrauchs und der Emission von Treibhausgasen und trägt zu bedeutenden Kosteneinsparungen bei. Außerdem hilft es der Allianz ihre eigenen Ziele zur Reduzierung und Neutralisierung von CO2-Emissionen zu erreichen.
Aufgrund des rasanten Bevölkerungswachstums und der boomenden Wirtschaft steigt der Energiebedarf in Indien stark an. Stromkosten sind vergleichsweise hoch und mehr als die Hälfte des benötigten Stroms wird derzeit in Kohlekraftwerken erzeugt. Stromausfälle sind nicht selten, weil die Infrastruktur nicht stabil genug ist, um den Bedarf zu bedienen. Die Projekte zur energieeffizienten Beleuchtung von C-Quest Capital LLC (CQC), die von der Allianz mitfinanziert werden, können diesen Bedarf deutlich senken.
"Die energieeffizienten Beleuchtungsprojekte von CQC konzentrieren sich auf Privathaushalte in einer der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften der ganzen Welt. Dieser Ansatz ist äußerst innovativ und hilft dabei, den negativen Auswirkungen des Klimawandels entgegenzuwirken", erklärt Armin Sandhövel, CEO von Allianz Climate Solutions, Kompetenzzentrum für den Klimawandel der Allianz Gruppe, zuständig für Investitionen in klimafreundliche Technologien.
Für jede Tonne CO2, deren Ausstoß vermieden wird, erhalten die Projekte ein sogenanntes Emissionsminderungs-Zertifikat. Über einen Zeitraum von zehn Jahren wird der Ausstoß von 3,73 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2) vermieden. Das entspricht den jährlichen CO2-Emissionen von einer Million Autos in Deutschland. Die Mehrheit der Zertifikate wird gewinnbringend auf den internationalen Kohlenstoffmärkten verkauft. Im Rahmen ihrer freiwilligen Strategie zur CO2-Reduzierung und Neutralisierung wird die Allianz ebenfalls Zertifikate aufkaufen und dadurch einen Teil der unternehmensinternen Emissionen neutralisieren.
Die Allianz Gruppe hat sich freiwillig dazu verpflichtet, unternehmensinterne Emissionen zwischen 2006 und 2012 um 20 Prozent zu reduzieren. Bereits im Jahr 2010 wurde dieses Ziel um sieben Prozent übererfüllt. Ab 2012 sollen verbleibende Emissionen, die noch nicht vermieden werden konnten, durch Gutschriften neutralisiert werden.
