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    <title>FPMI-Pressemitteilungen [de]</title>
    <description>Der Nachrichten-Direktkanal von fpmi zu Ihnen. Sobald wir eine neue Pressemitteilung veröffentlichen, bekommen Sie eine Meldung.
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    <link>http://www.fpmi.de/</link>
    <language>de</language>
    <pubDate>Thu, 22 Jul 2010 11:13:40 +0200</pubDate>
    <generator>TYPOlight webCMS</generator>
    <item>
      <title>fpmi inside etabliert sich</title>
      <description><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="color: black;"><span style="font-size: small;"><strong><span style="font-size: 12px;">In sommerlicher Atmosphäre und mit einem glänzend aufgelegten Redner fand am 8. Juli die dritte Netzwerk-Veranstaltung der Reihe fpmi inside statt, zu der die Finanzplatz München Initiative (fpmi) in die Räume der Bayerischen Börse eingeladen hatte.</span></strong></span></span></p> <p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="font-size: small;"><span style="font-size: 12px;"><span style="color: black;">„Das Geschäftsmodell eines Versicherers in Zeiten der Finanzkrise", mit diesem Impulsvortrag eröffnete Franz Kühnel, Vorstandsmitglied der Versicherungskammer Bayern, den Abend. Seine ursprüngliche Annahme, „ich müsse hier Banker erst einmal das Versicherungsgeschäft erklären“, erwies sich angesichts vieler Teilnehmer aus der Versicherungsbranche nur zum Teil als begründet. Damit aber auch die Branchenfremden den Ausführungen folgen konnten, stellte Kühnel </span><span style="color: #000000;">kurz die drei Geschäftsbereiche</span><span style="color: black;"> eines Versicherers – Schaden-, Kranken- sowie Lebensversicherung – mit ihren Chancen und Risiken auch mit Blick auf die Finanzkrise dar.</span></span></span></p> <p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="color: black;"><span style="font-size: small;"><span style="font-size: 12px;">Sein Fazit:<span style="mso-spacerun: yes;">&nbsp; </span>Das Geschäftsmodell Versicherung ist stabil. Die Verwerfungen an den Finanzmärkten berühren in Teilbereichen nur den Geschäftsbereich Lebensversicherung – mit über 90 Mio. Lebensversicherungsverträgen die Kapitalsammelstelle. Die Hauptschwierigkeit der Versicherer sei dabei nicht die hohe Volatilität an den Märkten, sondern ein mögliches „Japan-Szenario, das heißt zehn Jahre lang ein Niedrigzins-Szenario“, so Kühnel.</span></span></span></p> <p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="color: black;"><span style="font-size: small;"><span style="font-size: 12px;">Mit Blick auf die hohe Volatilität in der Krise nutzte Kühnel die Gelegenheit, dem oftmals gehörten Vorwurf an die Versicherer, sie verstärkten durch ihr Handeln in der Krise die Marktturbulenzen, etwas entgegen zu setzen. Hintergrund sei das zyklische Modell der Versicherer. „Wenn gewissen Risikoschwellen im Aktienmarkt erreicht sind, steigen alle Versicherer aus.“ Aufgrund der erheblichen Investitionssummen sei hier dann ein hoher Hebel gegeben, der das Börsengeschehen beeinflusse.</span></span></span></p> <p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="color: black;"><span style="font-size: small;"><span style="font-size: 12px;">Ein großes Thema in der an den Vortrag anknüpfenden Diskussionsrunde war die klassische Lebensversicherung, für die Vertriebsvorstand Kühnel eine Lanze als Instrument der Basisabsicherung brach. „Sie habe eine Renaissance erfahren und das Bedürfnis von Kunden nach Sicherheit und Garantien genau getroffen.“, stellte Kühnel fest.. Allerdings hätten sich in den vergangenen Jahren auch Fehler der Lebensversicherer gezeigt. „Wir haben zu lange an einem stabilen, aber unflexiblem Geschäftsmodell gehangen“, sagte Kühnel. Dies führte dazu, dass bei den immer öfter gebrochenen Lebensläufen die Versicherungen teilweise nicht mehr durchzuhalten seien, was sich auch in der Zahl der Vertragskündigungen spiegle. Die Lösung liege hier in einer Flexibilisierung.</span></span></span></p> <p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="color: black;"><span style="font-size: small;"><span style="font-size: 12px;">Darauf angesprochen, in wie weit Banken und Versicherungen zusammenpassten oder ob das Scheitern der Fusion Allianz und Dresdner Bank nicht beispielhaft sei, verwies Kühnel auf das eigene Haus, das in die S-Finanzgruppe eingebunden sei. „Das Geschäftsmodell funktioniert, und ich kann sagen, dass Banken ein interessanter Vertriebsweg, aber auch interessante Eigentümer sind.“</span></span></span></p> <p><span style="font-size: 12px;"><span style="color: black;">Das den Abend beschließende Get together fand angesichts der hochsommerlichen Temperaturen im Hof der Bayerischen Börse statt, auch das Buffet war im Freien aufgebaut. Hier konnten die rund sechzig Teilnehmer – Nachwuchs- und Fachkräfte der fpmi-Mitgliedsunternehmen, die auf persönlichen Vorschlag der Vorstände bzw. Geschäftsführer der jeweiligen Unternehmen eingeladen worden waren – die begonnenen Diskussionen weiterführen, alte Kontakte pflegen und neue knüpfen. </span><span style="color: #000000;">Gastgeberin Christine Bortenlänger, Sprecherin der fpmi und Vorstand der Bayerischen Börse, zog ein positives Resümee: „Ich freue mich über den hier stattgefundenen intensiven Austausch zwischen Bankern und Versicherungsmitarbeitern, denn genau diese übergreifende Vernetzung wollen wir mit der fpmi auch erreichen. Die erneut sehr positive Resonanz der Eingeladenen zeigt, dass sich fpmi inside als Networking-Veranstaltung etabliert hat.“</span></span></p>]]></description>
      <link>http://www.fpmi.de/de/presse/pressemitteilungen/artikel/items/fpmi-inside_etabliert_sich.html</link>
      <pubDate>Wed, 28 Jul 2010 16:04:00 +0200</pubDate>
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      <title>fpmi: Verbot ungedeckter Leerverkäufe ist positiv – Transaktionssteuer muss international abgestimmt werden</title>
      <description><![CDATA[<strong>Die Finanzplatz München Initiative (fpmi) warnt vor einer international nicht koordinierten Einführung einer Finanztransaktionssteuer. Ohne ein einheitliches Vorgehen der G-20-Staaten trifft sie vor allem die deutsche Wirtschaft sowie die Bürger und Privatanleger, nicht aber – wie von der Bundesregierung avisiert – „die internationalen Spekulanten und die Verursacher der gegenwärtigen Krise". Das von der Bundesregierung verhängte Verbot ungedeckter Leerverkäufe sieht die fpmi dagegen als nachvollziehbaren Schritt. Deutlich besser wäre hier allerdings ein zumindest europaweit abgestimmtes Vorgehen gewesen.</strong><br /><br /> Angesichts der Tatsache, dass die Einführung einer Finanztransaktionssteuer auf internationaler Ebene wohl nicht durchgesetzt werden kann, ist der neue Vorstoß der Bundesregierung zu diesem Thema überraschend. Denn nur wenn die Steuer global und mit identischer Belastungswirkung eingeführt wird, könnten Umgehungsmöglichkeiten und Wettbewerbsverzerrungen vermieden werden. Genau daran ist die bereits seit rund 30 Jahren immer wieder diskutierte Einführung einer Finanztransaktionssteuer bislang gescheitert. <br /><br /> Sollte die Steuer nicht global eingeführt werden, werden sich die Finanzakteure Ausweichmöglichkeiten suchen und das Geschäft und die Mitarbeiter zu den nicht von der Steuer betroffenen Finanzplätzen verlagern. Darauf hat die fpmi in einem umfangreichen <a title="Positionspapier" href="tl_files/fpmi/downloads/de/themen/fpmi_Positionspapier_100310.pdf" onclick="window.open(this.href); return false;">Positionspapier</a> bereits im Februar dieses Jahres hingewiesen.<br /><br /> Auch die anderen von den Experten der fpmi erarbeiteten Argumente aus diesem Positionspapier haben nach wie vor Bestand. Die Steuer trifft nicht die Banken, sondern den Staat und seine Wirtschaft: Sie verteuert die Kapitalbeschaffung des Staates und erhöht damit die Ausgaben und verengt finanzielle Gestaltungsspielräume. Zusätzlich behindert sie das Wirtschaftswachstum. Die Steuer wirkt sich zudem negativ auf die private Altersvorsorge der Bundesbürger aus, da sie die hier erzielbaren Renditen schmälert. <br /><br /> Wesentlich ist zudem, dass auch eine Änderung des Spekulationsverhaltens bestimmter Marktteilnehmer durch die Steuer nicht erreicht werden kann. Die Steuer wird die Spekulation vielmehr in andere Bereiche verlagern und ankurbeln.<br /><br /> <strong>Bei Leerverkäufen andere EU-Staaten mit ins Boot holen</strong><br /><br /> Ein Verbot ungedeckter Leerverkäufe erachtet die fpmi dagegen als stabilisierendes Element, mit dem die Bundesregierung ein sinnvolles Zeichen gesetzt hat. Dass die Maßnahme international offensichtlich nicht koordiniert wurde, hält die fpmi allerdings für bedenklich. Umso mehr sollte die Bundesregierung jetzt darauf drängen, dass zumindest die anderen Staaten der EU in diesem Punkt nachziehen und ein EU-weites Verbot der ungedeckten Leerverkäufe erfolgt.<br />]]></description>
      <link>http://www.fpmi.de/de/presse/pressemitteilungen/artikel/items/Verbot-ungedeckter-Leerverkaeufe-ist-positiv-Transaktionssteuer-muss-international-abgestimmt-werden.html</link>
      <pubDate>Fri, 21 May 2010 16:36:00 +0200</pubDate>
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      <title>fpmi veröffentlicht Positionspapier zur Bankenabgabe</title>
      <description><![CDATA[<strong>Die Einführung einer Bankenabgabe in Deutschland sollte nach Auffassung der Finanzplatz München Initiative (fpmi) an mehrere Bedingungen geknüpft werden, um so unter anderem die Gefahr einer Kreditklemme oder auch Wettbewerbsnachteile der deutschen Banken zu verhindern. Zudem plädiert die fpmi dafür, dass die Bankenabgabe risikoadjustiert und institutsindividuell ausgestaltet wird. Ihre Forderungen und Vorschläge hat die fpmi in einem sechs Punkte umfassenden Positionspapier zusammenfasst. Diese umfassen im Einzelnen:</strong><br /><br />1.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Die Einführung einer Sonderabgabe für Banken muss im Hinblick auf einen einheitlichen Finanzbinnenmarkt in allen EU-Mitgliedsstaaten erfolgen. Zudem ist eine Abstimmung dieser Maßnahme auf internationaler bzw. G20-Ebene anzustreben. In Anbetracht möglicher Wettbewerbsverzerrungen ist ein nationaler Alleingang abzulehnen. <br /><br />2.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Die Bankenabgabe muss risikoadjustiert und institutsindividuell ausgestaltet werden. Im Rahmen von Finanzierungsüberlegungen sind beispielsweise das Geschäftsmodell eines Kreditinstituts, dessen Risikostruktur und davon ausgehende Gefahren für die nationalen und internationalen Finanzsysteme als Beurteilungskriterien zugrunde zu legen. Es muss sichergestellt werden, dass die für Absicherungsgeschäfte abgeschlossenen Derivatepositionen von den Risikopositionen ausgenommen werden. <br /><br />3.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Es ist sicherzustellen, dass die in den Stabilitätsfonds eingezahlten Mittel sowie die erzielten Kapitalerträge einer strikten Zweckbindung unterliegen. Die Mittel dürfen ausschließlich für den spezifischen Zweck, d. h. zur Finanzierung künftiger Restrukturierungs- und Abwicklungsmaßnahmen bei systemrelevanten Banken bzw. zur Stabilisierung des Finanzsystems, eingesetzt werden. <br /><br />4.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Es ist zu prüfen, inwieweit Zahlungen in die Einlagen- und Institutssicherungs-systeme bei der Bemessung der Bankenabgabe berücksichtigt werden können. Es gilt hierbei, eventuelle Doppelbelastungen zu vermeiden.<br /><br />5.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Im Zusammenhang mit der Bemessung der Bankenabgabe sind die weiteren bereits beschlossenen, geplanten oder zukünftig noch entstehenden aufsichtsrechtlichen Maßnahmen zur Förderung der Stabilität von Kreditinstituten, wie insbesondere die geplante Erhöhung der aufsichtsrechtlichen Kern-/ Eigenkapitalquote, sowie deren mögliche negative Auswirkungen und Belastungen auf die Kreditvergabefähigkeit der Banken zu berücksichtigen. Die Kreditvergabefähigkeit der Banken darf nicht derart eingeschränkt werden, dass diese ihrer Finanzierungsfunktion für die Wirtschaft nicht ausreichend nachkommen können. Dies ist fortlaufend zu überprüfen.<br /><br />6.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Die Bankenabgabe darf nicht als Einzelmaßnahme betrachtet werden. Sie ist in eine verbesserte internationale Banken- und Finanzmarktregulierung einzupassen.]]></description>
      <link>http://www.fpmi.de/de/presse/pressemitteilungen/artikel/items/fpmi-veröffentlicht-Positionspapier-zur-Bankenabgabe.html</link>
      <pubDate>Fri, 07 May 2010 10:20:00 +0200</pubDate>
      <guid>http://www.fpmi.de/de/presse/pressemitteilungen/artikel/items/fpmi-veröffentlicht-Positionspapier-zur-Bankenabgabe.html</guid>
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      <title>fpmi fordert gesetzliche Regelungen für Anlageberater am Grauen Kapitalmarkt</title>
      <description><![CDATA[<strong>Die Finanzplatz München Initiative (fpmi) fordert eine Gesetzesinitiative zur Qualitätssteiger- ung bei Anlageberatungen bzw. -vermittlungen, für die bislang lediglich eine Gewerbeerlaub- nis nach § 34c der Gewerbeordnung erforderlich ist. Dies würde das Vertrauen der Anleger in die Anlageberatung stärken.</strong><br /><br />Die Vertrauenskrise im Finanzmarkt hat eindrücklich gezeigt, wie wichtig die fachliche Qualifikation und die Seriosität der Anlageberater ist. Das gilt nicht zuletzt auch bei der Vermittlung von Produkten des Grauen Kapitalmarktes. Diese haben in Teilen schon vor dem Ausbruch der Krise zu erheblichen Verlusten für die Anleger geführt. Bislang dürfen diese Produkte noch von Beratern verkauft werden, die lediglich über eine Gewerbeerlaubnis nach § 34c der Gewerbeordnung verfügen. Sie müssen im Gegensatz beispielsweise zu Versicherungsvermittlern (§ 34d GewO) aber keinen Sachkundenachweis und keine Berufshaftpflichtversicherung nachweisen.<br /><br />Dies sollte nach Auffassung der fpmi geändert werden. Sie plädiert deshalb ausdrücklich dafür, dass ein Sachkundenachweis und der Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung mit vorgegebener Mindestdeckungssumme künftig zusätzlich zu den bereits erforderlichen Punkten „Zuverlässigkeit“ und „geordnete Vermögensverhältnisse“ essentielle Voraussetzungen für eine Berufszulassung von im Bereich des Grauen Kapitalmarktes tätigen Anlageberatern werden. <br /><br /><strong>Sachkundeprüfung unter öffentlich-rechtlicher Trägerschaft</strong><br /><br />Die konkrete Umsetzung einer entsprechenden gesetzlichen Regelung kann sich an bereits etablierten Strukturen orientieren. So bietet es sich für den Sachkundenachweis an, analog zum Versicherungsvermittlerrecht eine Sachkundeprüfung unter öffentlich-rechtlicher Trägerschaft zu etablieren. Und bei der Ausgestaltung der Sachkundeprüfung kann auf bewährte, branchenspezifische Aus- und Weiterbildungsqualifikationen zurückgegriffen werden, wie beispielsweise den Investmentfondskaufmann, den Fachberater für Finanzdienstleistungen oder den Fachwirt für Finanzberatung. <br /><br />Die Zuständigkeit für das Erlaubnisverfahren und die Registerführung wiederum sollte aus Effizienzgründen in einer Hand liegen. Vorbild könnte hier eine Selbstverwaltungslösung nach dem Vorbild der Versicherungsbranche sein.<br /><br />Unbedingt sichergestellt werden muss nach Meinung der fpmi dabei, dass die Kunden die Berufszulassung der Anlageberater überprüfen können. Dafür wäre eine Registrierung der Anlageberater in einem zentralen Register nötig, das internetbasiert geführt wird. Damit würde ein jederzeitiger und unproblematischer Zugang zu dem Register möglich. Da die betroffenen Anlageberater oftmals sowohl Versicherungen als auch reine Kapitalanlage-produkte (z. B. Investmentfonds) vertreiben, bietet sich ein einheitliches Register, aufbauend auf dem bereits existierenden <a title="Vermittlungsregister" onclick="window.open(this.href); return false;" href="http://www.vermittlerregister.info/">Versicherungsvermittlerregister</a> an.<br />]]></description>
      <link>http://www.fpmi.de/de/presse/pressemitteilungen/artikel/items/fpmi-fordert-gesetzliche-regelungen-fuer-anlageberater-am-grauen-kapitalmarkt.html</link>
      <pubDate>Wed, 28 Apr 2010 18:00:00 +0200</pubDate>
      <guid>http://www.fpmi.de/de/presse/pressemitteilungen/artikel/items/fpmi-fordert-gesetzliche-regelungen-fuer-anlageberater-am-grauen-kapitalmarkt.html</guid>
    </item>
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      <title>Geldpolitik und Networking bei der Veranstaltung fpmi inside</title>
      <description><![CDATA[<strong>Die Mischung aus hochkarätigem Referenten und intensivem, informellem Austausch kennzeichnete auch die zweite Veranstaltung der Reihe fpmi inside am 22. April 2010. Alois Müller, Präsident der Hauptverwaltung München der Deutschen Bundesbank, hielt diesmal das Impulsreferat, das den Abend einleitete.</strong><br /><br />Zum zweiten Mal nach November 2009 hat die Finanzplatz München Initiative (fpmi) Nachwuchs- und Fachkräfte ihrer Mitgliedsunternehmen zu der Veranstaltung fpmi inside in den Räumen der Bayerischen Börse am Münchner Karolinenplatz begrüßt. Die gut 80 Teilnehmer wurden dabei auf persönlichen Vorschlag der Vorstände bzw. Geschäftsführer der jeweiligen Unternehmen eingeladen.<br /><br />Eingeleitet wurde der Abend nach einer Begrüßung durch Christine Bortenlänger, Sprecherin der fpmi und Mitglied der Geschäftsführung der Börse München, durch einen Vortrag von Alois Müller zum Thema „Geldpolitische Herausforderungen in der Krise“. Bortenlänger zitierte eingangs aus dem breiten Meinungsspektrum zu diesem Thema. Dieses lasse sich in der Aussage zusammenfassen, dass sich die Geldpolitik in jüngster Zeit Herausforderungen wie in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts gegenüber sehe. Müller selbst sprach allerdings lieber von einer „verantwortungsvollen Aufgabe“. Er führte dabei aus, dass sich die Lage an den Finanzmärkten und die Konjunktur spürbar stabilisiert hätten, auch wenn die nach wie vor bestehenden erheblichen Belastungen und erkennbaren Risiken für die deutsche Wirtschaft nicht übersehen oder vernachlässigt werden dürften. Die Verbesserung sei auch auf die „ungewöhnlichen Maßnahmen“ zurückzuführen, die das Eurosystem angesichts der Finanz- und Wirtschaftskrise gemeinsam mit anderen Notenbanken unternommen habe.<br /><br />Müller machte deutlich, dass das sich abzeichnende Ende der Krise auch ein Ende der geldpolitischen Sondermaßnahmen bedeuten müsse. Dabei gelte es natürlich, den richtigen Zeitpunkt zu finden, „nicht zu früh, aber auch nicht zu spät“. Als einen wichtigen Schritt hierbei führte Müller die Rückkehr zu den Zinstendern früherer Zeiten an. <br /><br />Müller äußerte sich auch zu zwei oftmals in der Diskussion stehenden Folgen der Krise. Zum einen zu der vielfach befürchteten Kreditklemme – für diese sieht er auf breiter Ebene keinen Hinweis – und zum anderen zur geplanten Regulierung der Banken. Hier gebe es sinnvolle Überlegungen, beispielsweise zur Verbesserung der Eigenkapitalausstattung der Banken.<br /><br /><strong>„Diskrepanzen innerhalb der USA sind größer als die im Euro-Raum“</strong><br /><br />In der sich an die Rede anschließenden Diskussion spielten auch Aspekte und Folgen der aktuellen Lage Griechenlands eine Rolle. So wurde die Frage gestellt, ob ein Problem nicht darin bestehe, dass es eine gemeinsame Währungs-, aber keine gemeinsame Finanzpolitik gebe? Müller bezeichnete die Währungsunion als klaren Gewinn. Ohne Währungsunion hätte es beispielsweise in der aktuellen Situation einen Aufwertungsdruck auf die D-Mark gegeben, der der Bundesrepublik nicht gutgetan hätte. Die eigentliche Schwierigkeit liege vielmehr darin, dass Länder wie Griechenland oder Portugal die Vorteile, die die Währungsunion gebracht habe, nicht genutzt hätten. Zwar erklärte Müller, dass der Euro-Raum kein optimaler Währungsraum sei, aber ein solcher seien auch die USA nicht. „Die Diskrepanzen innerhalb der USA sind teilweise größer als die im Euro-Raum.“<br /><br />Auf die Frage, welche Instrumente man nach Wegfall von Wechselkurs und Zinsen noch habe, um auf eine Auseinanderentwicklung von Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit reagieren zu können, nannte Müller den Arbeitsmarkt. Ein Finanzausgleichsystem sei seiner Ansicht nach ausgeschlossen. Es bleibe nur der interne Anpassungsprozess, auch wenn dieser schmerzhaft sei. Sehr kurz fiel Müllers Antwort auf die künftige Entwicklung des Euro-Dollar-Kurses aus: Hierzu äußere er sich nicht, hier sei eine Prognose so falsch wie die andere.<br /><br />Die Diskussion um Geldpolitik, Griechenland und Währungskurse setzte sich dann auch bei Buffet und Getränken im Anschluss fort. Dabei nutzten die Teilnehmer wieder bis nach dem offiziellem Schluss der Veranstaltung die Gelegenheit zum Kennenlernen sowie zum Meinungs- und Erfahrungsaustausch.<br /><br />Gastgeberin Christine Bortenlänger jedenfalls zeigte sich sehr zufrieden mit dem Abend: „Neben dem Umstand, den sicherlich besten Ansprechpartner zum Thema Geldpolitik in München als Redner hier gehabt zu haben, freue ich mich vor allem über die intensiven Gespräche zwischen den anwesenden High Potentials. Diese zeigen, dass fpmi inside einen sehr gut funktionierenden Rahmen darstellt, um den Netzwerk-Gedanken der fpmi mit Leben zu erfüllen.“]]></description>
      <link>http://www.fpmi.de/de/presse/pressemitteilungen/artikel/items/geldpolitik-und-networking-bei-der-veranstaltung-fpmi-inside.html</link>
      <pubDate>Wed, 28 Apr 2010 10:00:00 +0200</pubDate>
      <guid>http://www.fpmi.de/de/presse/pressemitteilungen/artikel/items/geldpolitik-und-networking-bei-der-veranstaltung-fpmi-inside.html</guid>
    </item>
    <item>
      <title>fpmi unterstützt Verschärfung der Eigenkapitalvorschriften</title>
      <description><![CDATA[<!--[if gte mso 9]>     Normal   0         21         false   false   false      DE   X-NONE   X-NONE                                                                                                     <![endif]--><!--[if gte mso 9]>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <![endif]--> <!--[if gte mso 10]> <style mce_bogus="1" mce_bogus="1" mce_bogus="1" mce_bogus="1" mce_bogus="1" mce_bogus="1" mce_bogus="1" mce_bogus="1"> /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Normale Tabelle"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-priority:99; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin:0cm; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:11.0pt; 	font-family:"Calibri","sans-serif"; 	mso-ascii-font-family:Calibri; 	mso-ascii-theme-font:minor-latin; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-theme-font:minor-fareast; 	mso-hansi-font-family:Calibri; 	mso-hansi-theme-font:minor-latin; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-theme-font:minor-bidi;}</style> <![endif]--> <strong>Die Finanzplatz München Initiative (fpmi) unterstützt generell die geplante Verschärfung der bankaufsichtlichen Eigenkapitalvorschriften. Sie erwartet dadurch eine</strong><strong> Stärkung des Kernkapitals der Banken. Damit erhöhen sich sowohl der Risikopuffer der Kreditinstitute als auch die Finanzmarktstabilität. Deshalb spricht sich die fpmi dafür aus, die bestehenden Möglichkeiten der Kreditinstitute zur Schaffung von Kernkapital nicht nur zu erhalten, sondern auszubauen. Andernfalls bestünde die Gefahr einer Kreditklemme.</strong><br /><br /> Konkret plädiert die fpmi unter anderem dafür, stille Einlagen unabhängig von der Rechtsform der Kreditinstitute auch weiterhin als harte Kernkapitalbestandteile anzuerkennen. Andere Überlegungen des Baseler Ausschusses für Bankenaufsicht sind hier kontraproduktiv. So besteht kein sachlicher Grund, warum etwa stille Einlagen von Landesbanken in öffentlich-rechtlicher Trägerschaft anders als solche von Landesbanken in der Rechtsform einer AG behandelt werden sollen. Maßgeblich sollte die Qualität des Kapitalinstruments und nicht die Rechtsform des Emittenten sein.<br /><br /> Zumindest aber sollten hier Bestandsschutzklauseln gewährt werden. Als richtungweisend erachtet die fpmi die Anfang 2011 in Kraft tretenden neuen EU-Regelungen für Hybridkapital. Diese sehen für Altemissionen, die neue Regelungen nicht erfüllen, in den ersten zehn Jahren einen vollständigen Bestandsschutz und anschließend einen bis in das Jahr 2040 reichenden gestaffelten Abbau vor.<br /><br /> Auch die vom Baseler Ausschuss im Rahmen der bankaufsichtlichen Gruppenkonsolidierung vorgeschlagene „asymmetrische" Eliminierung der Anteile der Minderheitsgesellschafter von Töchtergesellschaften beim harten Kernkapital bei gleichzeitiger unveränderter Fortführung der hundertprozentigen Einbeziehung der Risikopositionen dieser Töchter lehnt die fpmi ab. Warum der Mutterkonzern die Risikopositionen der Töchter weiterhin voll bei der Ermittlung der Kapitalquoten auf Gruppenebene berücksichtigen müsste, das Kernkapital der Minderheitsgesellschafter der Töchter aber nicht mehr dem harten Kernkapital zurechnen dürfte, ist nicht nachvollziehbar. Eine solche Regelung wäre inkonsequent und würde eine Abkehr von der seit langem geltenden sinnvollen Vorgehensweise bedeuten. <br /><br /> Ausdrücklich unterstützt die fpmi dagegen den geplanten Eigenkapitalzuschlag für Forderungen an Kreditinstitute mit einer Bilanzsumme über 25 Milliarden Dollar sowie gegenüber nicht regulierten Finanzunternehmen. Dieser würde zu einer besseren Abdeckung des Adressenausfallrisikos führen. Um Fehlanreize zu vermeiden sollte der Eigenkapitalzuschlag zeitgleich im IRB- und Standardansatz eingeführt werden.<br /><br /> Kritisch betrachtet die fpmi die Einführung einer Leverage Ratio (Verschuldungshebels). Diese kann allenfalls als bankaufsichtsrechtliches „Warnsignal" dienen und nicht als „harte Grenze" im Rahmen der ersten Säule von Basel II (quantitative Mindestanforderungen). Die Erfahrungen in den USA haben gezeigt, dass sie für letzteres nicht geeignet ist. Angesichts international unterschiedlicher Rechnungslegungsstandards würde eine Leverage Ratio überdies zu beträchtlichen Wettbewerbsverzerrungen führen.<br /><br /> <br /> <p class="MsoNormal">&nbsp;</p>]]></description>
      <link>http://www.fpmi.de/de/presse/pressemitteilungen/artikel/items/verschärfung-eigenkapitalvorschriften.html</link>
      <pubDate>Thu, 01 Apr 2010 17:00:00 +0200</pubDate>
      <guid>http://www.fpmi.de/de/presse/pressemitteilungen/artikel/items/verschärfung-eigenkapitalvorschriften.html</guid>
    </item>
    <item>
      <title>fpmi lehnt gesetzliche Vereinheitlichung des Produktinformationsblatts ab</title>
      <description><![CDATA[<strong>Die Finanzplatz München Initiative (fpmi) hält eine gesetzliche Vereinheitlichung des sogenannten Produktinformationsblatts für kontraproduktiv. Diese würde den Verbraucherschutz nicht verbessern, sondern im Gegenteil sogar erschweren.</strong><br /><br />Neben dem zum Jahresanfang eingeführten verbindlichen Beratungsprotokoll bei einer Anlageberatung gehen immer mehr Kreditinstitute dazu über, ihren Kunden Produktinformationsblätter zur Verfügung zu stellen und vor einem Geschäftsabschluss auszuhändigen. Ziel der kurz und prägnant gefassten Produktinformationsblätter ist es, den Anlegern die nötigen Informationen über ein Anlageprodukt zu vermitteln. Abhängig von den konkreten Eigenschaften und Risiken der jeweiligen Produkte weisen diese unterschiedliche Inhalte und Schwerpunkte auf, und tragen damit den Ausstattungsmerkmalen des konkreten Produkts Rechnung. Dabei sind die Wertpapierdienstleistungsunternehmen bereits heute per Gesetz dazu verpflichtet, Produktinformationen redlich, eindeutig und nicht irreführend zu erteilen. Unabhängige Wirtschaftsprüfer überprüfen, ob sie die Bestimmungen einhalten.<br /><br />Aktuelle Bestrebungen von Seiten der Politik, die Produktinformationsblätter per Gesetz zu vereinheitlichen, sind deshalb nach Auffassung der fpmi kontraproduktiv. Sie würden dazu führen, dass Inhalt und Darstellung schematisiert werden. Dies würde die Transparenz und Aussagekraft der Informationsblätter verringern und zudem den Anschein einer – tatsächlich nicht gegebenen – Vergleichbarkeit von Finanzprodukten erwecken, die ganz unterschiedliche Funktionsweisen und Risiken aufweisen. „Der Verbraucherschutz würde dadurch in keiner Weise verbessert“, kommentiert Dr. Christine Bortenlänger, die Sprecherin der fpmi. „Ganz im Gegenteil, nach Auffassung der fpmi würde er dadurch sogar erschwert.“<br /><br />Nach Auffassung der fpmi ist es allerdings sinnvoll, dass die Kreditwirtschaft von sich aus überprüft, ob und inwieweit sie die Produktinformationsblätter noch transparenter gestalten und gegebenenfalls auch für einzelnen Produktgruppen stärker vereinheitlichen kann. <br /><br />Nationale gesetzgeberische Lösungen sollten zudem schon allein deshalb vermieden werden, da auf europäischer Ebene die Einführung eines so genannten Key Investor Documents (KID) bevorsteht, das in standardisierter Form Schlüsselinformationen für Anleger bereithalten soll. <br /><br />Eine Sonderstellung kommt allerdings den bislang weitgehend unregulierten Produkten des sogenannten grauen Kapitalmarktes zu. Bei diesen unterstützt die fpmi eine materielle Überprüfung durch die Finanzaufsicht und eine entsprechende gesetzliche Regelung zu den Inhalten der Verkaufsprospekte. Dies würde die Transparenz der Produkte in diesem Bereich und damit auch den Anlegerschutz verbessern.<br />]]></description>
      <link>http://www.fpmi.de/de/presse/pressemitteilungen/artikel/items/vereinheitlichung-produktinformationsblatt.html</link>
      <pubDate>Mon, 08 Mar 2010 11:00:00 +0100</pubDate>
      <guid>http://www.fpmi.de/de/presse/pressemitteilungen/artikel/items/vereinheitlichung-produktinformationsblatt.html</guid>
    </item>
    <item>
      <title>fpmi fordert stützende Maßnahmen des Bundes gegen Kreditklemme</title>
      <description><![CDATA[<strong>Die Finanzplatz München Initiative (fpmi) befürchtet, dass der mit einem Konjunkturaufschwung verbundene höhere Finanzierungsbedarf der Unternehmen ohne weitere stützende Maßnahmen des Bundes nicht adäquat bedient wird. Vor allem mittelständische Unternehmen könnten betroffen sein. Im vergangenen Jahr hatte der Bund mit gezielten Maßnahmen dazu beigetragen, die Auswirkungen der Krise auf die Unternehmensfinanzierung zu dämpfen. Die fpmi fordert zu deren Fortführung in 2010 sowie zu deren Ergänzung auf. Aktuelle Ansatzpunkte sieht die fpmi unter anderem in einer Verlängerung der Laufzeit des Wirtschaftsfonds Deutschland, einer Vereinfachung der Strukturen des Fonds und der Wiederbelebung der Verbriefungsmärkte.</strong><br /><br />Nach Auffassung der fpmi beruht die Gefahr einer Kreditklemme auf verschiedenen Faktoren. Dazu zählen insbesondere die zu erwartenden Abwertungen im Kreditrating der Unternehmen, als Folge der schlechteren Jahresabschlüsse 2009. Weitere wesentliche Gründe sind die steigenden Eigenkapitalanforderungen an die Kunden sowie die durch die Finanzkrise verminderte Eigenkapitalausstattung einiger Kreditinstitute.<br /><br />Konkret schlägt die fpmi deshalb ein Maßnahmenpaket mit unterschiedlichen Ansatzpunkten vor. So plädiert sie dafür, die Laufzeit des Wirtschaftsfonds Deutschland auf 2011 auszudehnen. Die Bundesregierung sollte daher umgehend Verhandlungen mit der EU aufnehmen, um die entsprechenden Voraussetzungen zu schaffen. Darüber hinaus sollten der von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) verwaltete Fonds über die bereits umgesetzten Maßnahmen hinaus weiter nachgebessert und vereinfacht werden. Der Wirtschaftsfonds Deutschland stellt 40 Milliarden Euro für Kredite zur Verfügung. Bislang wurden hier über 16 Milliarden Euro beantragt, aber nur 5,7 Milliarden Euro bewilligt. <br /><br />Die Stützkraft des Fonds verbessern würde eine einfachere Ausgestaltung der Anforderungen, die die KfW an die von den Banken eingereichte Kreditanträge stellt, und eine schnellere Bearbeitung der Anträge. Zudem könnte die KfW die Attraktivität der von ihr an Hausbanken ausgereichten Globaldarlehen steigern, indem sie einen Teil des Risikos übernimmt und so die Eigenkapitalbasis und die Kreditvergabespielräume der Banken stärkt. Darüber hinaus plädiert die fpmi dafür, dass die KfW bei der Ausfallwahrscheinlichkeit eines Kredites einen weniger rigorosen Maßstab anlegt, um so grundsätzlich wettbewerbsfähigen Unternehmen mit positiven Perspektiven den Zugang zu dem Sonderprogramm zu erleichtern.<br /><br /> <div><strong>Verbriefungsmärkte wieder in Gang bringen</strong></div> Einen dritten wesentlichen Ansatzpunkt, um eine Kreditklemme zu vermeiden, sieht die fpmi in den Verbriefungsmärkten. Vor der Finanzkrise hatten sie sowohl für die Banken als auch für Investoren eine große Rolle zur Liquiditätsgenerierung, bei der Refinanzierung und der Portfoliosteuerung gespielt. Aufgrund des fehlenden Vertrauens in die Märkte steht dieses Instrument der Finanzwirtschaft seit dem Ausbruch der Finanzkrise aber nicht mehr zur Verfügung. Nach Auffassung der fpmi ist es ausgesprochen wichtig, dass die Verbriefungsmärkte wieder belebt werden. Durch die damit verbundene Eigenkapitalentlastung würden die Kreditvergabemöglichkeiten der Banken verbessert, zudem würde diese Finanzierungsform auch größeren Unternehmen wieder zur Verfügung stehen.<br /><br />Fest steht, dass die Wiederbelebung mit Maßnahmen zur Qualitätssicherung verbunden werden muss. Nur so kann das Vertrauen in die Verbriefungsmärkte wieder hergestellt werden. Notwendig ist vor allem eine erhöhte Produkttransparenz. Die fpmi plädiert deshalb dafür, dass der Gesetzgeber den rechtlichen Rahmen für Verbriefungen verbessert. Um ein schnelles Anlaufen der Verbriefungsmärkte zu ermöglichen, wäre zudem zu prüfen, ob die KfW übergangsweise einen Teil der verbrieften Mittelstandsrisiken ankaufen oder garantieren könnte. Dabei sollte aber ein Teil des Risikos beim ursprünglichen Kreditgeber verbleiben.<br /><br />Gegenwärtig ebenfalls kaum zur Verfügung stehen mezzanine Finanzierungsformen als Alternative zu einer Kreditfinanzierung. Viele Mezzanine-Tranchen laufen allerdings ab 2011 aus. Für das Problem der Anschlussfinanzierung muss eine Lösung gefunden werden. Das Angebot der KfW, auslaufende Mezzanine durch Darlehen aus dem aktuellen Sonderprogramm zu ersetzen, ist hier nach Auffassung der fpmi nicht der richtige Weg. Denn die Unternehmen sind für die Wahrung ihrer Bonität auf wirtschaftliches Eigenkapital angewiesen. <br /><strong><br /></strong> <div><strong>Handelsbilanzielle Abschreibungen strecken</strong></div> Einen zusätzlichen Ansatzpunkt sieht die fpmi darin, mittelständischen Unternehmen, die in den vergangenen Jahren hohe Investitionen vorgenommen haben, eine Streckung der handelsbilanziellen Abschreibung zu ermöglichen. Die Maßnahme würde die Bilanzkennzahlen dieser in aller Regel im Kern starken Unternehmen verbessern und könnte damit dazu beitragen, die Kreditversorgung dieser Unternehmen zu verbessern. Steuerbilanzielle Auswirkungen müssten dabei allerdings ausgeschlossen werden. <br />]]></description>
      <link>http://www.fpmi.de/de/presse/pressemitteilungen/artikel/items/fpmi-fordert-stuetzende-massnahmen-des-bundes-gegen-kreditklemme.html</link>
      <pubDate>Wed, 03 Mar 2010 11:00:00 +0100</pubDate>
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      <title>Die Finanzplatz München Initiative startet erfolgreich „fpmi inside – Münchens Finanz Forum“</title>
      <description><![CDATA[<strong>Am Donnerstag, 19. November, fand der Auftakt der neuen exklusiven Veranstaltungsreihe „fpmi inside – Münchens Finanz Forum“ statt. Rund 120 High Potentials der fpmi-Mitgliedsunternehmen trafen sich. Im Anschluss an die Rede von Klaus Greger, Bereichsvorstand der HypoVereinsbank, diskutierten sie über dessen Ausführungen und andere für die Finanzwirtschaft relevante Themen.</strong><br /><br />Zu den Zielen der Finanzplatz München Initiative (fpmi) gehört auch die engere Vernetzung der einzelnen Akteure am Finanzplatz München. Um dem ein Stück näher zu kommen, hat die fpmi eine neue Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen: „fpmi inside – Münchens Finanz Forum“. Diese bietet künftig drei- bis viermal jährlich Nachwuchs- und Fachkräften der fpmi-Mitgliedsunternehmen die Möglichkeit, sich kennenzulernen und Meinungen offen und kritisch auszutauschen. Schon die Auftaktveranstaltung am 19. November&nbsp; machte deutlich: „fpmi inside“ ist ein Erfolg.<br /><br />Rund 120 Teilnehmer hatten sich in den Räumen der Börse München am Karolinenplatz eingefunden. Die Einladung der Teilnehmer erfolgte auf persönlichen Vorschlag der jeweiligen Vorstände oder Geschäftsführer der fpmi-Mitgliedsunternehmen. Nach der Begrüßung durch Christine Bortenlänger, Sprecherin der fpmi und Mitglied der Geschäftsführung der Börse München, hielt Klaus Greger, Bereichsvorstand Firmenkunden Deutschland der HypoVereinsbank, die Premieren-Rede. <br /><br />Unter der Überschrift „Wirtschaftsperspektiven 2010 – gemeinsam aus der Krise“ ließ Greger kurz den bisherigen Verlauf der Finanz- und Wirtschaftskrise Revue passieren und gab einen differenzierten Ausblick in die Zukunft. Dabei warnte er vor zu viel Optimismus hinsichtlich einer bereits vollzogenen Erholung der Finanzmärkte. Auch wenn der IWF seine Prognose über die Gesamthöhe der Verluste und Abschreibungen jüngst nach unten korrigiert habe, so seien von den jetzt geschätzten Krisenkosten von 3,4 Billionen US-Dollar bislang erst 1,6 Billionen US-Dollar abgeschrieben. „Da kommt also noch einiges aufs uns zu“, so Greger. Auch die jüngsten guten Ergebnisse etlicher Banken entsprängen einer Sondersituation. Hier hätten die Turbulenzen an den Märkten, die Fülle von Neuemissionen von Staatstiteln und Unternehmensanleihen, sowie die billige Liquidität für sehr günstige Rahmenbedingungen gesorgt.<br /><br />Die im Zusammenhang mit den aktuellen Gewinnen der Banken in der Öffentlichkeit öfter zu hörenden Vorwürfe, die Kreditwirtschaft habe aus der Krise nichts gelernt, wies Greger scharf zurück. Die Branche und die gesamte Wirtschaft hätten vielmehr die richtigen Lehren gezogen. So habe sich als Voraussetzung für Veränderungen die Erkenntnis durchgesetzt, dass die Selbstregulierung der Märkte nicht immer funktioniere. Infolgedessen herrsche inzwischen Einigkeit, dass die Finanzmärkte weltweit einheitliche Regeln brauchten. Hier sei man mit den derzeit eingeleiteten Maßnahmen auf einem guten Weg.<br /><br />Die Krise habe aber nicht nur diesen Prozess des Umdenkens in der Finanzwelt in Gang gesetzt, sondern auch grundsätzliche Entwicklungen beschleunigt. Greger griff dabei vor allem zwei Tendenzen heraus, die seiner Ansicht nach mittelfristig für die Wirtschaft prägend sein dürften:<br /><br />Auf der einen Seite sei dies die neue Rolle des Staates in der Wirtschaft. Durch ihr Handeln in der Krise habe die Politik deutlich an Renommee gewonnen, zugleich sei der Staatseinfluss in der Wirtschaft sowohl merklich gestiegen als auch weitgehend akzeptiert worden. Allerdings dürfe dieser Einfluss auch nicht zu weit gehen. „Wir müssen den Spagat zwischen Freiheit der Märkte und Eingriff des Staates hinbekommen“, fasste Greger die hier anstehenden Aufgaben zusammen. <br /><br />Die zweite Tendenz, die er derzeit sehe, sei eine Renaissance des Eigenkapitals, sagte Greger. Dabei hätten die grundsätzlich sinnvollen höheren Eigenkapitalanforderungen allerdings nicht nur positive Folgen. So würde beispielsweise das potenzielle Kreditvolumen der Banken dadurch dauerhaft eingeschränkt. Um hier gegenzusteuern sei es unter anderem wichtig, dass der derzeit brachliegende Verbriefungsmarkt wieder in Gang käme.<br /><br />Vor allem die von Greger aufgestellten Thesen zum Thema Eigenkapital lieferten Stoff für die anschließende Diskussion. So wurde unter anderem die Frage gestellt, inwieweit der steigende Bedarf an Eigenkapital zu mehr Börsengängen mittelständischer Unternehmen führen könnte. Hier gab sich Greger zwar optimistisch, allerdings rechnete er nicht in den kommenden zwölf Monaten damit. Auf die Wiederbelebung des Verbriefungsmarktes angesprochen sagte Greger, hier halte er zum Anschub ein staatliches Mitwirken für nötig.<br /><br />Nach Vortrag und Diskussion begann das gegenseitige Kennenlernen, der Meinungsaustausch und das Netzwerken der Gäste. Bei Buffet und Getränken unterhielten sich die Teilnehmer deutlich über das für 20.30 Uhr geplante Veranstaltungsende hinaus. Das Fazit von Gastgeberin Bortenlänger zur fpmi-inside-Premiere: „Sowohl die Resonanz hinsichtlich der Teilnehmerzahl als auch die vielen guten Gespräche, die heute Abend geführt wurden, zeigen, dass wir hier eine Veranstaltungsreihe angestoßen haben, die sowohl für die Gäste als auch für die fpmi – im Hinblick auf den Vernetzungsgedanken – eine echte Bereicherung darstellt.“]]></description>
      <link>http://www.fpmi.de/de/presse/pressemitteilungen/artikel/items/die-finanzplatz-muenchen-initiative-startet-erfolgreich-fpmi-inside-muenchens-finanz-forum.html</link>
      <pubDate>Mon, 23 Nov 2009 11:00:00 +0100</pubDate>
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      <title>Jetzt bewerben: fpmi-Mitglieder stellen 2010 über 3200 Ausbildungsplätze in Bayern zur Verfügung</title>
      <description><![CDATA[<strong>Der Start in das aktuelle Schuljahr ist zwar erst vor zwei Monaten erfolgt, die Lehrstellen-Planungen 2010 bei den bayerischen Unternehmen der Finanzwirtschaft sind allerdings bereits sehr weit gediehen. Schüler der Abschlussklassen, die eine Lehrstelle im finanzwirtschaftlichen Bereich anstreben, sollten deshalb unbedingt bereits jetzt ihre Bewerbungen bei den Banken, Versicherungen oder den anderen Unternehmen der bayerischen Finanzwirtschaft einreichen.</strong><br /><br />Insgesamt werden die Mitgliedsunternehmen und -verbände der Finanzplatz München Initiative (fpmi) im kommenden Jahr bayernweit über 3200 Lehrstellen zur Verfügung stellen – und damit mehr als im Jahr 2009. Mit knapp 1400 Ausbildungsplätzen stellt der Sparkassensektor das größte Kontingent. Der Genossenschaftssektor bietet 820 Lehrstellen. Die HypoVereinsbank kommt auf 450 neue Ausbildungsplätze und die Allianz auf 150. Die Versicherungskammer Bayern wiederum bietet 120 neue Lehrstellen und die HUK-Coburg rund 100. Auch bei der Nürnberger Versicherungsgruppe gibt es zahlreiche neue Ausbildungsplätze. <br /><br />„Die hohe Zahl der Ausbildungsplätze beweist, dass die Mitglieder der fpmi trotz der Wirtschaftskrise unverändert zu ihrer Verantwortung als Arbeitgeber stehen und jungen Menschen die Möglichkeit einer qualifizierten Ausbildung eröffnen“, kommentiert Christine Bortenlänger, Geschäftsführerin der Börse München und Sprecherin der fpmi.<br /><br />Einen ersten Überblick über die Ausbildungsplätze erhalten Interessenten auf dem <a title="fpmi Jobportal" href="http://www.fpmi.de/de/jobs/index.html">Job-Portal</a> der fpmi. Dort sind etliche der angebotenen Ausbildungs-Plätze gelistet.<br />]]></description>
      <link>http://www.fpmi.de/de/presse/pressemitteilungen/artikel/items/etzt-bewerben-fpmi-mitglieder-stellen-2010-ueber-3200-ausbildungsplaetze-in-bayern-zur-verfuegung.html</link>
      <pubDate>Mon, 16 Nov 2009 11:00:00 +0100</pubDate>
      <guid>http://www.fpmi.de/de/presse/pressemitteilungen/artikel/items/etzt-bewerben-fpmi-mitglieder-stellen-2010-ueber-3200-ausbildungsplaetze-in-bayern-zur-verfuegung.html</guid>
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