Banken: Führend in der Branche

Bayern spielt im deutschen Bankenwesen eine zentrale Rolle. Bezogen auf die Anzahl der Institute ist Bayern der größte Bankenplatz der Bundesrepublik. Insgesamt haben hier rund 404 Kreditinstitute ihren Sitz. Dazu zählen mit der Bayerischen Hypo- und Vereinsbank AG (HVB), die 2005 durch ihren Zusammenschluss mit der italienischen UniCredit das erste wirklich europäische Kreditinstitut schuf, und der BayernLB zwei der größten Banken Deutschlands. Präsent sind in München insgesamt rund 160 Kreditinstitute – darunter auch zahlreiche ausländische Banken. Sie unterstreichen die internationale Bedeutung des Finanzplatzes.

Unter den über 400 Kreditinstituten befinden sich rund 270 Genossenschaftsbanken, fast 70 Sparkassen und fast 40 private Kreditinstitute. Damit sind in Bayern rund ein Fünftel aller deutschen Banken zu Hause – wesentlich mehr Institute als in jedem anderen Bundesland, und sogar mehr als in der Schweiz.

Mit 122.300 Beschäftigten ist Bayern der zweitwichtigste Arbeitgeber im Banken- und Sparkassensektor in Deutschland.

Insgesamt haben die hier beheimateten Finanzinstitute Wirtschaft, Verbrauchern und der öffentlichen Hand Gelder in Höhe von rund 520 Milliarden Euro geliehen. Eine traditionell sehr starke Rolle haben die bayerischen Banken im Hypotheken-Geschäft inne. So emittierten die Münchner Institute rund ein Drittel aller in Deutschland aufgelegten Pfandbriefe.

Der Bankenplatz Bayern im Überblick*

Kreditinstitute
Zahl der Kreditinstitute: 404
davon private Kreditinstitute: 38
davon Sparkassen: 69
davon Genossenschaftsbanken: 261
Sonstige: 36

Mitarbeiter
Zahl der Mitarbeiter: 122.300

Kreditvolumen gesamt: 520 Mrd. Euro


*jüngste Erhebung 2016