Dynamisch seit Jahrhunderten

Der Finanzplatz München/Bayern blickt auf eine äußerst erfolgreiche Geschichte zurück, die bis heute von Dynamik, Know-how und unternehmerischem Mut geprägt ist. Hier stand das bedeutendste Bankhaus des ausgehenden Mittelalters, hier haben einige der wichtigsten Finanz- und Versicherungsunternehmen der Jetztzeit ihren Sitz. Hier wurden und werden zahlreiche Produktinnovationen entwickelt, und hier werden wichtige Weichenstellungen für die weltweite Finanzwirtschaft getroffen. Eine Chronologie der Geschichte des Finanzplatzes München finden Sie hier:
1486–1799
1800–1899
1900–1999
2000–heute
Auflistung der Geschichte von 1486 bis 1799
1486 Das Handelshaus der Gebrüder Fugger in Augsburg wird erstmals als Bank bezeichnet. Daraus entwickelte sich die heutige Fürst Fugger Privatbank.
1540 In Augsburg wird die erste deutsche Börse gegründet. Im selben Jahr entsteht auch in Nürnberg ein Wertpapierhandelsplatz. Die Marktteilnehmer tauschen zunächst ausschließlich Wechselschuldverschreibungen.
1774 Gründung der Fürstlich Castell’schen Bank, Credit-Casse, in Castell.
1780 Markgraf Karl Alexander gründet in Ansbach die Hochfürstlich-Brandenburg-Anspach-Bayreuthische Hofbanco, die spätere Bayerische Staatsbank.
1799 Erste wirtschaftsnahe Vorlesungen an der heutigen Ludwig-Maximilians-Universität, München. Sie war damals noch in Ingolstadt – und später in Landshut – ansässig.
Auflistung der Geschichte von 1700 bis 1899
1806/07 Die Hochfürstlich-Brandenburg-Anspach-Bayreuthische Hofbanco heißt jetzt Königlich Baierische Banco – im Volksmund schlicht: Königliche Bank. Die bayerische Regierung verlegt den Sitz der Bank nach Nürnberg.
1807 Erster konkreter Vorschlag zur Gründung einer Sparkasse in Bayern.
Er wird verworfen.
1816 Die Augsburger Börse nimmt den Effektenhandel auf.
1821 In Nürnberg wird die erste Sparkasse Bayerns eröffnet.
1824 Gründung der Münchner Sparkasse.
1826 Mit der Übersiedlung der Ludwig-Maximilians-Universität von Landshut nach München entsteht erstmals in Bayern eine wirtschaftswissenschaftliche Universitäts-Fakultät mit eigenen Lehrstühlen.
1828 Mit der in Obergünzburg beheimateten Gabler-Saliterbank nimmt eine weitere Privatbank ihre Geschäftsaktivitäten auf.
1830 Eröffnung der Münchner Börse.
1835 Gründung der Bayerischen Hypotheken- und Wechsel-Bank AG (Hypo-Bank). Zum ersten Mal verwaltet eine anonyme Aktiengesellschaft ein für diese Zeit sehr hohes Aktienkapital. Dies beeinflusst das gesamte deutsche Bankenwesen. Als Ausgleich für die Beschränkungen im Hypothekenbank-
geschäft erlaubt König Ludwig I. die Ausgabe von Banknoten. Von 1836 bis 1875 ist die Hypo-Bank die bayerische Notenbank. Sie führt in Bayern das erste Papiergeld ein.
1836 Die Hypo-Bank steigt in das Versicherungsgeschäft ein und errichtet in ganz Bayern Versicherungsagenturen. Diese Agenturen gelten als erstes Vertriebsnetz der Hypo-Bank, da sie auch Hypotheken vermitteln.
1843 Verordnung „Das Sparkassenwesen betreffend“ von König Ludwig I.
1854 Die Königliche Bank Nürnberg nimmt dreimonatig kündbare Einlagen gegen Anlehensscheine an, eine Innovation, die zum Rückgrat der Betriebsmittel wird.
1857 Die Hypo-Bank führt in Bayern den Kontokorrentkredit für Kunden ein. Die Bierbrauer hatten dafür den Anstoß gegeben.
1862 Erste Ansätze für Kreditgenossenschaften im heutigen Bayern. In München wird der Münchener Darlehens-Vereins (mit Solidarhaft) gegründet, die heutige Münchner Bank eG, in Coburg die dortige Volksbank.
1864 Die Hypo-Bank erhält die Erlaubnis zur Einführung des Pfandbriefes in Bayern. Die Art des Pfandbriefgeschäfts der Hypo-Bank findet schnell zahlreiche Nachahmer in In- und Ausland.
1867 Durch die Gründung des gewerblichen (Unter-)Verbandes der Fränkischen Vorschuß- und Kreditgenossenschaften in Kissingen entsteht der erste Genossenschaftsverband Bayerns.
1869 Erlass des Bayerischen Genossenschaftsgesetzes.
1869 Eine Gesellschaft aus bekannten Münchner und Augsburger Hofbankiers, Angehörigen des Hofadels und bürgerlichen Geschäftsleuten gründet die Bayerische Vereinsbank AG.
1870 Heinrich Johann Merck und Adolf Karl-Ludwig Christian gründen das Bankhaus Merck, Christian & Co., die heutigen Merck, Finck und Co. Privatbankiers. Im selben Jahr gründet Heinrich Aufhäuser in München das Bankhaus H. Aufhäuser KG.
1871 Gründung der LV 1871 unter dem Firmennamen Christkatholischer Begräbniß-Verein.
1871 Gründung der Süddeutschen Bodenkreditbank AG in München.
1875 Der bayerische König erlässt das Gesetz zur Errichtung der Königlichen Brandversicherungs-Kammer, der Vorläufergesellschaft der Versicherungskammer Bayern.
1875 Gründung der Bayerischen Notenbank. Sie erhält das Recht, Banknoten bis zum Höchstbetrag von 70 Millionen Mark auszugeben. In Bayern zirkulieren Reichsbanknoten und bayerische Banknoten nebeneinander.
1876 Zeitgleich mit dem Beginn der Tätigkeit der Reichsbank nimmt die Reichsbankhauptstelle München ihren Geschäftsbetrieb auf. Die Reichsbank gründet darüber hinaus mehrere bayerische Reichsbanknebenstellen.
1877 Gründung des Bayerischen Genossenschaftsverbandes in München und Gründung des Theilheimer Darlehens-Cassen-Vereins eingetragene Genossenschaft bei Randersacker nahe Würzburg – es ist die erste Raiffeisen-Kreditgenossenschaft in Bayern.
1880 Gründung der Münchener Rück.
1880 Die Hypo-Bank führt die „Aufbewahrung und Verwaltung von Wertpapieren mit Verwaltung“ ein. Diese so genannten offenen Depots gelten als Innovation im Bereich der Vermögensverwaltung, daraufhin führen andere Institute die offenen Depots ebenfalls ein.
1884 Gründung der WWK in München als Witwen- und Waisen-Unterstützungscassa des Bayerischen Verkehrsbeamten-Verein (WWUK).
1884 Gründung der Nürnberger Lebensversicherungs-Bank, aus ihr geht die heutige Nürnberger Versicherungsgruppe hervor.
1884 Gründung der Bayerischen Landeskulturrentenanstalt durch König Ludwig II. Sie ist das Vorgängerinstitut der heutigen BayernLabo und der Bayerischen Landesbank.
1885 Die Münchener Rück steigt zum größten Rückversicherer der Welt auf.
1885 Die Nürnberger Lebensversicherungs-Bank bietet erstmals in Bayern Unfallversicherungspolicen an.
1889 Carl v. Thieme und Wilhelm v. Finck, die Mitgründer der Münchener Rück, gründen die Allianz-Versicherungs-AG; diese wird im Februar 1890 in das Berliner Handelsregister eingetragen.
1889 Die Hypo-Bank wird in das sog. "Preußen-Konsortium" aufgenommen, das die Reichsanleihen emittiert.
1893 Gründung der Bayerischen Zentral-Darlehenskasse (der späteren Raiffeisen-Zentralbank) als Geldausgleichsstelle für die bayerischen Raiffeisen-Darlehenskassen-Vereine.
1896 Gründung der Bayerischen Landwirthschaftsbank eGmbH in München, der heutigen Münchener Hypothekenbank eG – einzige Hypothekenbank Deutschlands in der Rechtsform der eG.
Auflistung der Geschichte von 1700 bis 1999
1901 Einführung der Versicherungsaufsicht in Bayern.
1902 Gründung der Sterbekasse Bayerischer Staatsdiener. Sie ist die Vorläufer-Gesellschaft der Bayerischen Beamten-Versicherung (BBV).
1906 Ein Reichsgesetz erlaubt den verbundenen Betrieb von Bank- und Versicherungsgeschäft nicht mehr. Die Hypo-Bank gliedert daraufhin das Versicherungsgeschäft in die Bayerische Versicherungsbank AG aus.
1908 Zusammenschluss der fünf bayerischen Sparkassenverbände Pfalz, Oberpfalz, Oberbayern, Niederbayern und Schwaben zu einem Landesverband. Beitritt der Sparkassenverbände Unterfranken und Mittelfranken.
1909 Gründung der Vereinigung Münchner Banken & Bankiers.
1911 Beitritt des bayerischen Landesverbandes zum Deutschen Sparkassenverband.
1911 Gründung der Bayerischen Rückversicherung AG.
1913 Gründung der Privatbank Ludwig Sperrer in Freising.
1914 In Augsburg entsteht das Bankhaus Hafner.
1914 Die Allianz steigt zum größten deutschen Sachversicherer auf.
1914 Gründung des Giroverbandes bayerischer Sparkassen.
1916 Die Münchener Rück erarbeitete eine Systematik zur Einschätzung der Risiken bei Lebensversicherungen. Die von ihr verwendeten Sterbetafeln sind bis heute die maßgebliche Basis zum Tarifieren von Lebensversicherungen.
1916 Die Hypo-Bank ist nun die größte Hypothekenbank Deutschlands.
1918 Mit dem Ende der Monarchie firmiert die Königliche Bank Nürnberg um zur Bayerischen Staatsbank.
1919 Aus der Vereinigung Münchner Banken & Bankiers geht der Verband Bayerischer Bankleitungen hervor, der Vorgänger des Bayerischen Bankenverbands.
1920 Der erste große bayerische Bankenzusammenschluss: Die Bayerische Handelsbank und die Vereinsbank in Nürnberg – beide gemischte Hypothekenbanken – übertragen die Geschäfte ihrer Bankabteilungen auf die Bayerische Vereinsbank und bleiben als reine Hypothekenbanken bestehen.
1920 Die bayerische Staatsregierung verlegt den Hauptsitz der Bayerischen Staatsbank von Nürnberg nach München.
1922 Gründung der Bayern-Versicherung.
1924 Gründung des Bankhauses Max Flessa KG in Schweinfurt.
1924 Die Swiss Re kauft die Bayerische Rückversicherung AG (seit 2001 Swiss Re Germany AG).
1925 Umbenennung des Landesverbandes Bayerischer Sparkassen in Bayerischer Sparkassen- und Giroverband.
1929 Errichtung der Bayerischen Landesbausparkasse.
1933 Der Bayerische Sparkassen- und Giroverband wird eine Körperschaft des öffentlichen Rechts.
1935 Fusion der Münchner und der Augsburger Börse zur Bayerischen Börse mit Sitz in München.
1935 Die Bayerische Notenbank wird auf die Bayerische Staatsbank übergeleitet.
1938 „Zwangsarisierung“ des Privatbankhauses H. Aufhäuser.
1941 Die D.A.S verlegt ihren Sitz von Berlin nach München. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs entwickelt sie sich zu Europas größtem Rechtsschutzversicherer.
1945 Die Bayerische Börse nimmt am 10. August als erste deutsche Börse nach dem Zweiten Weltkrieg den Handel wieder auf.
1947 Die Landeszentralbank von Bayern nimmt in München ihre Tätigkeit auf.
1948 Der Bayerische Bankenverband wird ins Leben gerufen.
1949 Verlegung der Hauptverwaltung der Allianz-Versicherungs-AG von Berlin nach München.
1949 Gründung der ersten deutschen Kapitalanlagegesellschaft, der ADIG-Investment. München übernimmt damit eine Pionierrolle im Investmentsparen.
1950 Die heutige HUK-Coburg Versicherungsgruppe verlegt ihren Sitz von Erfurt nach Coburg.
1957 Die bayerischen Sparkassen führen die bargeldlose Lohnzahlung ein.
1958 Die Hypo-Bank und die Bayerische Vereinsbank gründen die Internationale Immobilien-Institut GmbH (iii-investments). Sie ist die erste Kapitalanlage-
gesellschaft für Offene Immobilienfonds in Deutschland.
1959 legt sie den iii-Fonds Nr. 1 auf.
1958 Gründung des Bayerischen Bankenfonds. Er ist Vorläufer und Vorbild des heutigen Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken.
1960 Die Hypo-Bank und andere gründen die Allfonds-Gesellschaft für Investmentanlagen mbH, um Wertpapierspezialfonds zu verwalten.
Sie zählt zum Stammbaum der heutigen Activest.
1965 Die ADIG führt ein „Aufbaukonto“ ein. Sie schafft damit erstmals in Deutschland für eine breite Bevölkerungsschicht ein Angebot zum systematischen Fondssparen.
1967 Einführung der Sparkassenbriefe.
1971 Fusion der Bayerischen Staatsbank mit der Bayerischen Vereinsbank.
1971 Gründung der BMW Bank GmbH.
1971 Die Nürnberger Versicherungsgruppe führt die fondsgebundene Lebensversicherung ein und verhilft ihr deutschlandweit zum Durchbruch.
1972 Fusion der Landesbodenkreditanstalt und der Bayerischen Gemeindebank zur Bayerischen Landesbank, dem Dachinstitut der bayerischen Sparkassen.
1975 Die Noris Verbraucherbank führt als erstes deutsches Kreditinstitut die Kunden-Selbstbedienung ein.
1985 Die Deutsche Genossenschaftsbank übernimmt die Bankgeschäfte der Bayerischen Raiffeisen-Zentralbank.
1989 Der Raiffeisenverband und der Bayerischen Genossenschaftsverband fusionieren zum Genossenschaftsverband Bayern (Raiffeisen/Schulze-Delitzsch) e. V..
1990 Die Victoria Versicherung und die Bayerische Vereinsbank gründen gemeinsam die Victoria Kapitalanlagegesellschaft. Diese geht später in die MEAG auf.
1991 Die Allianz erwirbt den amerikanischen Versicherer Fireman’s Fund.
1994 Die ADIG legt den ersten deutschen Geldmarktfonds auf.
1994 Die Hypo-Bank gründet den ersten deutschen Discount-Broker, die Direktanlage-Bank. Heute ist die unter dem Namen DAB Bank AG tätige Bank einer der führenden deutschen Direktbanken im Wertpapiergeschäft.
1994 Die Schmidt Bank gründet in Nürnberg den Discount-Broker Consors; auch dieser steigt schnell zu einer der führenden Direktbanken Deutschlands auf.
1995 Die Allianz erwirbt die Vereinte Versicherungsgruppe, München.
1997 Die Allianz übernimmt den französischen Versicherungskonzern AGF.
1997 Die Münchener Rück vereinigt einen Großteil ihrer Erstversicherungs-aktivitäten unter dem Dach der ERGO Versicherungsgruppe AG. Damit entsteht der zweitgrößte Erstversicherer Deutschlands.
1998 Fusion der Hypo-Bank und der Bayerischen Vereinsbank zur Bayerischen Hypo- und Vereinsbank AG (HVB). Dadurch entsteht die zweitgrößte Bank Deutschlands.
1998 In Nürnberg verschmelzen die Noris Verbraucherbank und die Franken WKV Bank zur Norisbank AG.
1999 Die Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft und die ERGO Versicherungs-
gruppe gründen die MEAG MUNICH ERGO AssetManagement GmbH. Die MEAG wird der gemeinsame Vermögensverwalter der Münchener-Rück-Gruppe. Zudem entsteht die MEAG Kapitalanlagegesellschaft aus einer Zusammenführung der VICTORIA Kapitalanlagegesellschaft und der Hamburg-Mannheimer Trust.
1999 Die HVB führt als erste deutsche Bank "Leitsätze für das Mitarbeiterverhalten für das Immobiliengeschäft" ein (Compliance für Immobilien).
Auflistung der Geschichte von 2000 bis ...
2000 Die HVB gründet die Indexchange AG. Sie emittiert erstmals in Deutschland Exchange Traded Funds (ETFs) auf den Dax und den Dow-Jones-Index und verhilft den ETFs damit zum Durchbruch.
2000 Die HVB integriert im Rahmen des ersten grenzübergreifenden Bankenzusammenschlusses Europas die Bank Austria. Das neue Institut, die HVB Group, entwickelt sich zu einer der führenden Banken in Osteuropa.
2000 Die Allianz übernimmt den auf das Management festverzinslicher Papiere spezialisierten US-Vermögensverwalter Pimco.
2000 Die HVB empfiehlt als erste deutsche Bank auch Fonds der Konkurrenz.
2000 Gründung der Finanzplatz München Initiative auf Anregung des bayerischen Wirtschaftsministers Otto Wiesheu.
2001 Die Allianz erwirbt das drittgrößte deutsche Kreditinstitut, die in Frankfurt beheimatete Dresdner Bank.
2002 Aus der bisherigen Landeszentralbank im Freistaat Bayern wird die Hauptverwaltung München der Deutschen Bundesbank.
2003 Die Börse München führt das Handelssystem Max-One ein.
2003 Die HVB überträgt sowohl ihre deutschen Hypothekenbankbeteiligungen als auch ihre internationalen Immobilienfinanzierungsaktivitäten auf die neu gegründete Hypo Real Estate Group. Diese zählt inzwischen zu den 15 größten Banken Deutschlands.
2004 Die Commerzbank übernimmt das Filialgeschäft der im Jahr 2001 in Schwierigkeiten geratenen SchmidtBank, Hof.
2004 Die HVB führt erstmals in Deutschland Preferred Pooled Shares (Preps) ein, ein auf mittelständische Unternehmen ausgerichtetes Finanzierungsprodukt mit Eigenkapitalcharakter.
2004 Die Stadtsparkasse München emittiert als erste Sparkasse überhaupt einen Pfandbrief.
2005 Die Börse München startet mit M:access ein neues Marktsegment für den Mittelstand.
2005 Die HVB und die italienische UniCredit schließen sich zur fünftgrößten europäischen Bank zusammen.
2009 Staatlicher Einstieg bei der Hypo Real Estate Holding AG, später vollständige Übernahme der Bank durch die Bundesrepublik Deutschland.
2009 Die Allianz verkauft die Dresdner Bank.
2010 Allianz Global Investors schließt Integration der cominvest ab.
2012 Bayerische Sparkassen erwerben die LBS Bayerische Landesbausparkasse vollständig.
2013 Die Allianz übernimmt den türkischen Versicherer Yapi Kredi.
2014 Die Baader Bank übernimmt den größten unabhängigen schweizerischen Aktien-Broker Helvea.
2015 Start des Handelssystems gettex an der Bayerischen Börse in München
2016 Aufnahme des Handels mit Optionsscheinen und Zertifikaten von HypoVereinsbank onemarkets über gettex
2017 München wird von der internatioaneln Wirtschaftskanzlei White & Case unter die Top 5 der kommenden Fintech-Standorte gewählt.
2017 München landet mit Frankfurt im FinTech-Hub-Ranking auf Platz 2.
2018 Die MiFID II-Regeln sind von der Finanzbranche anzuwenden
Eine ausführliche Darstellung der Geschichte des Finanzplatzes München ist kürzlich von Hans Pohl (Hrsg.) im Oldenbourg Wissenschaftsverlag erschienen.