Heimatindex der bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken zeigt hohe Lebensqualität im Freistaat

von Genossenschaftsverband Bayern (GVB)

Neues Zufriedenheitsbarometer veröffentlicht

München, 3. September 2018 – Mehrere Millionen Gäste, die frisch aus ihrem Sommerurlaub zwischen Spessart und Zugspitze zurückgekehrt sind, werden es bestätigen: Bayern ist liebens- und vor allem lebenswert. Auch die Einwohner des Freistaats sehen das so. Den empirischen Beleg dafür liefert der Heimatindex der bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken. Das erstmals erhobene Zufriedenheitsbarometer misst 71 von 100 möglichen Punkten.

Hohe Zufriedenheitswerte in allen Teilen Bayerns, in Städten und Landgemeinden

„Im Freistaat lässt es sich gut leben. Das Spitzenresultat des Heimatindex zeigt, wie sehr die Bayern ihre Heimat schätzen und mögen“, kommentiert Jürgen Gros, Präsident des Genossenschaftsverbands Bayern (GVB), das Ergebnis. Dabei wird die Lebensqualität unabhängig vom Wohnort als gut bewertet. So erreicht der Heimatindex in Altbayern, Franken und Schwaben 71 bis 72 Punkte. Und der Wert in den Landgemeinden unterscheidet sich mit 70 Punkten nur geringfügig von den in Städten gemessenen 72 Punkten. „Daraus lässt sich schließen, dass der seit fünf Jahren in der Landesverfassung verankerte Auftrag zur Förderung und Sicherung gleichwertiger Lebensverhältnisse in Bayern Raum greift“, so Gros.

Der Heimatindex der bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken basiert auf einer repräsentativen Erhebung. Ein Meinungsforschungsinstitut fragte dazu in den vergangenen Wochen im Auftrag der Kreditgenossenschaften die Zufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger mit ihrem direkten Umfeld ab – von „Freunde/Familie“, „Arbeitsplatz/finanzielle Situation“, „Freizeit/Kultur/Bildung“, „Wohnqualität“, „Infrastruktur/Grundversorgung“ bis hin zur „allgemeinen Lebenszufriedenheit“. Aus den Bewertungen dieser sechs Themenkategorien ergibt sich der Heimatindex, der in Zukunft halbjährlich ermittelt wird.

Bundesvergleich: Kein Bundesland schneidet besser ab als Bayern

Besonders zufrieden sind die Bayern mit ihrer finanziellen Situation und ihrem Arbeitsplatz. Bemerkenswert ist zudem, dass sich der hohe Indexwert auch aus der stark ausgeprägten Verankerung der Bayerinnen und Bayern in ihrem sozialen Umfeld ergibt. Sie trägt wesentlich zur hohen Lebensqualität bei. Ebenfalls zufrieden sind die Befragten mit dem Bildungs-, Kultur- und Freizeitangebot.

Die Pilot-Erhebung für den Heimatindex unterstreicht, dass es sich in Bayern besser leben lässt als anderswo im Bundesgebiet. „Die Lebensqualität im Freistaat ragt im Bundesvergleich heraus“, stellt Gros fest. So vergaben die bayerischen Bürgerinnen und Bürger bei der Grundsatzfrage „Wie zufrieden sind Sie alles in allem mit Ihrem Leben?“ 79 von 100 Punkten. Ein höherer Wert wurde in keinem anderen Bundesland gemessen. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 73 Punkten.

Aus Sicht des GVB besteht die Herausforderung darin, diesen erfreulichen Zustand in Bayern zu erhalten. „Hinweise auf Handlungsbedarf ergeben sich bei der Infrastruktur, insbesondere der Verkehrsinfrastruktur, und beim Thema Sicherheit“, sagt Verbandspräsident Gros. Bei der aktuellen Heimatindex-Umfrage liegen die Zufriedenheitswerte dieser Bereiche zwar noch auf einem befriedigenden Niveau. Sie fallen allerdings merklich hinter die oben genannten Felder zurück. Gros: „Daraus lässt sich eine konkrete Erwartung an die politischen Gestalter ablesen, für Verbesserungen zu sorgen.“

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