Bayern – Top in Finance

Bayern mit seinem Zentrum München ist einer der bedeutendsten Finanzplätze Europas. Die Finanzplatz München Initiative (fpmi) ist wichtiges Sprachrohr für die Finanzwirtschaft in Bayern. Sie ist ein Zusammenschluss von rund 50 Unternehmen (v.a. Kreditinstitute und Versicherungen), Verbänden sowie wissenschaftlicher und staatlicher Institutionen der Finanzwirtschaft. Die fpmi hat es sich zur Aufgabe gemacht, der Bedeutung des Standortes national und international Gehör zu verschaffen und die rechtlichen Rahmenbedingungen im Finanzsektor auf europäischer und auf Bundesebene mitzugestalten. Hierzu erarbeitet sie insbesondere Positionen und Gutachten zu aktuellen Themen der Versicherungs- und Finanzbranche.

News

Die ESAs – Raum für Verbesserung

Die Finanzbranche wird von den Europäischen Finanzaufsichtsbehörden, den ESAs (European Supervisory Authorities), mit einer wahren Flut von technischen Regulierungsmechanismen überzogen. Spiegeln diese überhaupt noch die Intention des europäischen Gesetzgebers wider oder haben sie sich verselbstständigt? Die Finanzplatz München Initiative hat dem cep den Auftrag erteilt, dies in einer Studie zu analysieren und Verbesserungsvorschläge für das Gesetzgebungsverfahren zu entwickeln. Das Ergebnis: Es ist Raum für Verbesserungen auf Level 2 und Level 3, so der Titel der Studie.

München, 18.10.2016 „Die Europäischen Finanzaufsichtsbehörden (ESAs) erlassen eine Fülle von technischen Regulierungsstandards, RTS, und Durchführungsstandards ITS“, erläutert Andreas Schmidt, Sprecher der fpmi, den Hintergrund für die Vergabe der Studie. „Damit aber nicht genug, für diese Level 2 und Level 3-Maßnahmen werden vorab nicht nur Konsultationen durchgeführt, sondern auch Stellungnahmen der jeweiligen Interessengruppen eingeholt. Diese Konsultationspapiere summieren sich gerne zu 1-2.000 Seiten Papier, die gelesen, verstanden und kommentiert werden sollen. Gerade für kleine und mittelgroße Marktteilnehmer bedeutet dies eine erhebliche Herausforderung – denn daneben soll ja auch noch Geld verdient werden!“, so Schmidt weiter.

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Die Europäischen Finanzaufsichtsbehörden: Raum für Verbesserung auf Level 2 und Level 3

Gutachten im Auftrag der fpmi

Das Centrum für Europäische Politik (cep) hat im Auftrag der Finanzplatz München Initiative die regulatorische Tätigkeit der Europäischen Finanzaufsichtsbehörden (ESAs) und der EU-Kommission untersucht und dazu eine Studie vorgelegt. Zur besseren Steuerung und Kontrolle der Level 2 und Level 3-Tätigkeit der ESAs und der EU-Kommission hat das cep zehn Empfehlungen abgegeben. Diese Empfehlungen sollen dazu beitragen, dass die ESAs und die Kommission bei ihrer regulatorischen Tätigkeit vier essentielle Maßstäbe einhalten: Mandatstreue, Subsidiarität, Verhältnismäßigkeit und Konsistenz.

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Venture Capital: Deutschland braucht sich nicht zu verstecken

Frau Prof. Dr. Dr. Ann-Kristin Achleitner, Inhaberin des Lehrstuhls für Entrepreunerial Finance an der TU München, sprach beim fpmi business breakfast in der Börse München über die jüngsten Entwicklungen im Venture Capital Bereich. „Wir brauchen kein neues Silicon Valley, sondern müssen uns auf unsere Stärken konzentrieren“, so Achleitner.

München, 14.10.2016 Vor den etwa 60 Gästen aus den Mitgliedsunternehmen der Finanzplatz München Initiative in der Börse München konstatierte Frau Prof. Dr. Dr. Achleitner: „Es ist sinnlos zu versuchen, ein zweites Silicon Valley zu errichten, das entspricht weder der deutschen Mentalität noch unserer Gesellschaft und Kultur.

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„German Angst“ als Standortfaktor

Die Informatikerin Dr. Constanze Kurz, Sprecherin des Chaos Computer Clubs, spricht von einem Markt für Sicherheitslücken und warnt davor, Risiken zu unterschätzen

München, 15.7.2016 Der Angriff auf SWIFT, dem Herzstück des weltweiten Zahlungsverkehrs, ist der Finanz-Community noch in lebhafter Erinnerung. Über die Zentralbank Bangladeschs enterten Hacker die Systeme im Februar diesen Jahres und erbeuteten 81 Mio. Dollar, bevor ein nachgeschaltetes Sicherungssystem eine noch höhere Beute verhinderte. Kurz betont, dass dieser kriminelle Angriff von einer hohen Professionalität war. Sie kann sogar eine gewisse Hochachtung vor der technischen Ausführung des „Hacks“ nicht verhehlen, denn „große Hacks haben einen langen Vorlauf“. Das Geld versickerte in dunklen Kanälen, wohl auf den Philippinen. Auch das Verwischen der Spuren - eine beachtenswerte Leistung der Angreifer und typisch für das Vorgehen hochprofessioneller Spezialisten. Den Betroffenen entsteht neben dem finanziellen ein nicht zu unterschätzender Reputationsschaden Und: sie müssen die nun aufgedeckten Sicherheitslücken schleunigst schließen. Bei dieser post- mortem-Analyse dürfe man sich keinesfalls der Illusion hingeben, „nach einem Patch ist ein Haken dran und die Sicherheit wieder hergestellt“, so Kurz.

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„Britische Finanzwirtschaft ist in Bayern willkommen“

Finanzplatz München freut sich auf britische Firmen und Expatriates!

München
, 6.07.2016 Die Briten haben abgestimmt, die Abstimmung mit den Füßen folgt: bis zu 80.000 Finanzspezialisten könnten aus London an andere Standorte verlegt werden. „München ist ein wichtiger Finanzplatz in Deutschland. Die bayerische Landeshauptstadt und die Finanzwirtschaft in Bayern bieten alles, was die Branche und ihre hochqualifizierten Beschäftigten erwarten“, so Andreas Schmidt, Sprecher der Finanzplatz München Initiative (fpmi) und Vorstand der Bayerischen Börse AG. „Eine lebendige FinTech- und Start-Up-Szene, mehr Dax-Konzerne und eine höhere Marktkapitalisierung als jede andere deutsche Stadt, eine funktionierende Infrastruktur inklusive des Münchener Flughafens als Drehkreuz in die Welt, beste Universitäten und Schulen, eine kulturelle Szene auf höchstem Niveau sowie eine landschaftlich attraktive Umgebung mit hohem Erholungsfaktor“ präzisiert Schmidt die Vorzüge von München und Bayern.

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Positionspapier der Finanzplatz München Initiative anlässlich des Besuches in Berlin am 26./27. April 2016

Aus dem Inhalt des Papieres:

1. Deutschland braucht ertragsstarke Banken als Partner der Wirtschaft
2. Zugang der mittelständischem Wirtschaft zu Kreditfinanzierung nicht erschweren
3. Europäische Einlagensicherung
4. HGB-Bilanzierung bei Pensionsrückstellungen und steuerliche Anerkennung
5. Anlegerschutz, Umsetzung der MiFID II und anderer Finanzmarktvorschriften
6. Auswirkungen der Digitalisierung
7. Öffentlich-Private-Partnerschaften als Beschaffungsmodell

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PPP – Power aus Österreich

Volker Rux über PPP Modelle in der ASFINAG



München
, 22.04.2016 Deutschland nimmt bei den Investitionen in die Infrastruktur
gemessen am Bruttoinlandsprodukt schon lange keinen Spitzenplatz mehr ein.
Autobahnen, Fernstraßen, Brücken und Tunnel, Stromleitungen, Krankenhäuser und
Schulen – die Liste der maroden und dringend reparaturbedürftigen Projekte ist lang.
Allein der neue Bundesverkehrswegeplan sieht bis 2030 Investitionen von 264
Milliarden Euro vor. Private Public Partnership ist die Verbindung von
Privatwirtschaft und öffentlicher Hand. Ihr wird zugetraut, große Projekte nicht nur
schneller, günstiger und professioneller durchziehen sondern überhaupt erst in Angriff
nehmen zu können. Wie das unserem Nachbarn Österreich gelingt, machte Magister
Volker Rux, Projektleiter bei der ASFINAG, der AUTOBAHNEN- UND
SCHNELLSTRASSEN-FINANZIERUNGS- AKTIENGESELLSCHAFT, deutlich.
Er hatte seinen spannenden Vortrag im Rahmen des fpmi-breakfast in der Börse
München schlicht mit „PPP – Eine Beschaffungsalternative für Infrastrukturprojekte“
überschrieben.

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Innovationshype im Payment - Gründe und Auswirkungen

Benjamin Aquilino erklärt in der fpmi den Bezahldienst paydirekt

München, 26.02.2016 „Nichts ist den Deutschen so wichtig wie das Geld, das beweist aktuell die heftig geführte Diskussion um Bargeldobergrenzen oder die Abschaffung des 500-Euro-Scheins“. So begrüßte Andreas Schmidt, Vorstand der Bayerischen Börse und Sprecher der Finanzplatz München Initiative, Benjamin Aquilino, Chief Product Officer des elektronischen Bezahldienstleisters paydirekt. „Innovationshype im Payment – Gründe und Auswirkungen“ hatte Aquilino seinen Vortrag betitelt. Wir Deutschen vertrauen vor allem Bargeld, doch vertrauen wir auch dem elektronischen Bezahlen?

 

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